Rückblick: Ein gelungener Auftakt zur Vielfaltswoche
Mit gleich zwei gelungenen Veranstaltungen startete die Ulmer Vielfaltswoche 2025 in diesem Jahr besonders kraftvoll und lebendig. Inspiriert vom Leitgedanken Offenheit, Vielfalt und Begegnung wurde am vergangenen Wochenende in Ulm ein starkes Zeichen für ein respektvolles Miteinander gesetzt.
Jugend im Mittelpunkt – das "Fest der Vielfalt – Young Edition"
Den Auftakt machte am 06. Juli die Premiere des neuen Formats „Fest der Vielfalt – Young Edition“. Rund 150 Besucherinnen kamen bei herrlichem Sommerwetter in den Liederkranz, um Vielfalt einmal ganz jung, kreativ und interaktiv zu erleben. Die Bühne gehörte an diesem Tag den jungen Künstler*innen: Musiker*innen und Tänzer*innen beeindruckten mit energiegeladenen Auftritten und machten deutlich, wie divers und lebendig die junge Generation ist. Ergänzt wurde das Bühnenprogramm durch vielfältige Mitmachstationen, die zum Ausprobieren, Mitgestalten und kreativen Austausch einluden.
Das Fest war mehr als nur ein Event – es war ein Begegnungsort, ein Raum für Ausdruck und ein deutliches Signal für gelebte Vielfalt und Jugendpartizipation. Organisiert wurde es vom Projektteam Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige im Sachgebiet Chancengerechtigkeit und Vielfalt der Stadt Ulm – tatkräftig unterstützt von engagierten jungen Menschen und zahlreichen Kooperationspartner*innen.
Ein volles Stadthaus für ein starkes Zeichen
Am 12. Juli wurde dann im Ulmer Stadthaus die zweite Ulmer Vielfaltswoche offiziell und feierlich eröffnet – vor einem großen Publikum. Über 350 Ulmer Bürger*innen, darunter auch Oberbürgermeister Martin Ansbacher, Vertreter*innen des Gemeinderats und viele Interessierte aus der Stadtgesellschaft, füllten das Stadthaus bis auf den letzten Platz.
Geboten wurde ein abwechslungsreiches und emotionales Bühnenprogramm: Theaterszenen, Poetry Slams, internationale Chormusik – von der Ukraine über die Philippinen bis zur Türkei –, traditionelle Instrumentalsolos, bulgarischer Tanz sowie farbenfrohe Modenschauen aus Eritrea und Kamerun machten den Abend zu einem Fest der Kulturen und Talente. Die Donaustadt präsentierte sich dabei offen, kreativ und mitreißend.
Oberbürgermeister Martin Ansbacher brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt:
„Ein solches Fest ist mehr als nur eine Bühne – es ist ein Zeichen. Ein Zeichen für das, was Ulm ausmacht. Und für das, was wir gemeinsam verteidigen wollen.“
Auch Elis Schmeer, Teamleiterin Chancengerechtigkeit und Vielfalt bei der Stadt Ulm, betonte die verbindende Kraft solcher Veranstaltungen:
„Sich kennenlernen, miteinander sprechen, eine gute Zeit haben bei Musik und Kultur – das verbindet. Alle, die mitmachen, bringen sich aktiv für Ulm ein und gestalten unsere Stadt.“
Ausblick auf eine vielfältige Woche
Mit diesen beiden Veranstaltungen wurde der Startschuss für eine Woche voller inspirierender Events, Filme, Workshops und Aktionen gegeben. Projektkoordinatorin Viviane Nolte blickt voller Zuversicht auf die kommenden Tage:
„Der Abend war ein toller Auftakt für die zweite Ulmer Vielfaltswoche, die hoffentlich ein genauso großer Erfolg wie dieser Abend wird.“
Eines steht jetzt schon fest: Ulm lebt Vielfalt – und feiert sie mit Herz, Musik und echter Gemeinschaft.