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Unter aller Augen

Dokufilm im Rahmen der Ausstellung UNFASSBAR

Unter aller Augen

© Schmidfilm

Im Rahmen der Ausstellung "UNFASSBAR - Häusliche Gewalt einmal ganz öffentlich" zeigen wir am Mittwoch, 30. Januar, um 20 Uhr den Film „Unter aller Augen“ der Filmemacherin Claudia Schmid. Sie zeigt in ihrem Film , dass Gewalt gegen Frauen die noch immer häufigste Menschenrechtsverletzung unserer Zeit ist:

UNIFEM und WHO schätzen, dass 70 Prozent aller Frauen irgendwann Opfer von sexueller oder physischer Gewalt werden und bei Frauen zwischen 15 und 45 die Wahrscheinlichkeit höher ist, durch männliche Gewalt getötet oder verkrüppelt zu werden, als durch schwere Krankheiten, Unfälle oder Kriege zu sterben.
Die Filmemacherin lässt Opfer solcher gewaltsamen Übergriffe zu Wort kommen, aus Asien, Afrika und Europa – es sprechen Frauen, die sich gewehrt, die sich ein neues Leben aufgebaut haben. Schmid durchleuchtet außerdem die Mechanismen und Strukturen der Gewalt.

Es ist erschreckend: Unabhängig von Wohlstand, Lebensweise, Gesellschaft und Kultur finden sich weltweit Parallelen…

Der Film ist Teil des Rahmenprogramms zur Wanderausstellung "Unfassbar - Häusliche
Gewalt einmal ganz öffentlich", die vom 15. Januar bis 19. Februar 2019 in der vh ulm zu sehen ist.
Veranstalterinnen sind das Frauenbüro der Stadt Ulm und Frauen helfen Frauen e.V.

Filmvorführung "Unter aller Augen"
Mittwoch, 30. Januar 2019, 20 Uhr
EinsteinHaus, vh ulm, Unterer Saal

Eintritt 6 Euro (Spende an Frauen helfen Frauen e.V.)

Die Ausstellung "UNFASSBAR - Häusliche Gewalt einmal ganz öffentlich" ist vom 15. Januar bis 19. Februar 2019 im Treppenhaus der vh ulm zu sehen.

Informationen zur Ausstellung:
Ziel der Ausstellung ist es, das Thema Häusliche Gewalt in seinen unterschiedlichen Formen öffentlich zu machen. Eine Gruppe von Studierenden des Studiengangs „Visuelle Kommunikation“ der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Die Plakate sind mit ihren Motiven und Aussagen nicht zu übersehen. Sie sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen, sensibilisieren und zum Handeln motivieren.