Frauenforum Ulm
Starkes Frauennetzwerk für unsere Stadt
Das Frauenforum Ulm ist ein lebendiges Netzwerk engagierter Frauen und Ulmer Frauenorganisationen, die sich gemeinsam für die Stärkung von Frauen in allen Lebensbereichen einsetzen. Als offene Plattform bietet das Forum Raum für Austausch, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung – über politische, kulturelle und gesellschaftliche Grenzen hinweg.
Wer wir sind
Seit fast 40 Jahren engagieren sich in Ulm Frauen im
Frauenforum Ulm für frauenpolitische Fragen, Aktionen und Initiativen. Wir
arbeiten für die Sichtbarkeit von Frauen und stärken Fraueninteressen in
unserer Stadtgesellschaft. Unser frauenpolitisches Netzwerk trifft sich viermal
jährlich zu seinen Sitzungen im Großen Sitzungssaal des Ulmer Rathauses und zu
verschiedenen Sonderveranstaltungen.
Unser Selbstverständnis
Wir verstehen das Frauenforum als offenen, demokratischen
und partizipativen Zusammenschluss, der jede Frau einlädt, sich einzubringen – unabhängig von
Herkunft, Alter, Lebenssituation oder politischer Ausrichtung. Vielfalt wird als Stärke gesehen,
Zusammenarbeit als zentraler Weg zu einer gerechteren Gesellschaft.
Mitmachen
Das Frauenforum Ulm freut sich über alle, die sich
engagieren, neue Perspektiven einbringen oder gemeinsame Projekte unterstützen möchten. Jede Stimme zählt
– gemeinsam gestalten wir ein Ulm, das für alle Frauen mehr Möglichkeiten und Sichtbarkeit
schafft.
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© Franziska Wiker
Das Thema Sicherheit und gefühlte
Sicherheit im öffentlichen Raum war im September 2025 eines der viel
diskutierten Themen beim Besuch von OB Martin Ansbacher im Frauenforum. Auch in
Ulm gibt es viele Frauen, die bestimmte Orte als bedrohlich oder unangehm
empfinden – vor allem nachts oder bei schwacher Beleuchtung. Das Frauenforum
hat das Angebot des OB, mit ihm, Mitgliedern der Stadtverwaltung und der
Polizei eine Stadtbegehung zu Angsträumen durchzuführen, gerne aufgegriffen und
Anfang 2026 den AK Sicherheit ins Leben gerufen.
Zur Arbeit des AK gehört u.a. die Erfassung von typischen
Angsträumen in der Stadt, die über Umfrageaktion über das FFU-Netzwerk,
Social-Media, Presseberichte und einer Mitmachaktion ermittelt werden. Die
Ergebnisse sollen mit Stadtverwaltung und Polizei diskutiert werden.
Weitere Vorhaben rund um das Thema Sicherheit im
öffentlichen Raum, Gewaltprävention und Opferschutz sind in Planung.
Bei Interesse an einer Mitarbeit nehmen Sie gerne mit uns
Kontakt auf: Frauenforum.
Das Frauenforum entstand in der Spätphase der Zweiten
Frauenbewegung. 1983 gründete sich im Frauentreff Ulm in der Büchsengasse der Arbeitskreis
(AK) Frauen. Er bestand aus Frauen autonomer Frauengruppen und -vereinen,
gewerkschaftlich organisierten Frauen, Frauen der Grünen und der SPD.
Dem AK Frauen gelang es, im Oktober 1987 ein Frauenhearing
im Verwaltungsausschuss des Ulmer Gemeinderats zu initiieren. In der Folge
erhielt Ulm als dritte Stadt in Baden-Württemberg 1988 eine Kommunale Frauenbeauftragte.
Gleichzeitig schlossen sich viele Frauenorganisationen, Vereine und
Organisationen, die am Hearing teilgenommen hatten, zusammen.
Am 12. Oktober 1989 wurde das Frauenforum Ulm offiziell
gegründet, wobei die Frauenbeauftragte noch bis zum Jahr 2000 den Vorsitz bei
den Sitzungen hatte. Seit 2001 übernehmen die fünf gewählten Sprecherinnen
diese Aufgabe.
- Austausch und Vernetzung: Regelmäßige Vorstellung der Aktivitäten von Mitgliedsgruppen, Einzelfrauen, Stadträtinnen und anderen frauenpolitisch engagierten Frauen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, gemeinsame Veranstaltungen
- Interessenvertretung der beteiligten Frauen und Institutionen, Zusammenarbeit zwischen den Gruppen, Aufgreifen von frauenrelevanten Themen und die öffentliche Auseinandersetzung mit Frauenthemen
- Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen in Politik, Verwaltung und in allen Lebensbereichen
- Forderung von gleichberechtigter Teilhabe von Frauen in der Stadtpolitik
- Konstante Aufmerksamkeit auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede und Aufzeigen der Defizite
- mit Diskussionen und Präsenz in der Öffentlichkeit Veränderungen anstoßen
- Frauen motivieren, sich kommunalpolitisch zu engagieren bzw. sich als Gemeinderätinnen zur Wahl zu stellen (AK „Frauen in den Gemeinderat“)
- Mitwirkung an frauenpolitischen Veranstaltungen und Durchführung von Aktionen, z.B. zum Equal Pay Day
- Mitwirkung an Bürger*innendialogen zur stärkeren Berücksichtigung der Alltagserfahrungen von Frauen