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Operette Extrem

Solo-sopranöse Grenzerfahrungen von Jacques Offenbach & Co.

Theater Ulm

© Theater Ulm / Kerstin SchomburgTheater Ulm / Kerstin Schomburg

Wer von der ›leichten‹ Muse auf die ›seichte‹ Muse schließt, hat sich getäuscht. Wo sonst sind moralische oder geschmackliche Grenzüberschreitungen so an der Tagesordnung wie in der schillernden Welt der Operette? Hier wird die Ehe im Champagnerglas schmackhaft gemacht, Tanzmoden an den Rand des Machbaren getrieben oder Mordabsichten mit neckischen Couplets gesellschaftsfähig umhüllt. Und extrem ist Operette allemal – vor allem extrem anstrengend.

Im virtuosen Reigen von Jacques Offenbach, Robert Stolz bis Franz Lehár und Ralph Benatzky zündet Elke Kottmair – dem Ulmer Publikum bereits als Tante Wimpel im »Vetter aus Dingsda« und als Komtesse Stasi in der »Csárdásfürstin« bekannt – ein Dutzend Operetten-Feuerwerke, die sich überall ansiedeln lassen, nur nicht im emotionalen Mittelfeld. Es wird extrem – extrem verliebt, extrem gefährlich, extrem romantisch, extrem physisch, extrem schnell, extrem alkoholisiert, extrem verzweifelt und extrem ... anders. zur Webseite