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Peer-Group Beratungsangebote und Begegnungsmöglichkeiten

Schriftzug "Perr to Peer und Women to Women" Beratung" mit Zeichnung von zwei Frauen

In dieser Maßnahme sollen Drittstaatsangehörige durch Peer-Beratungen ermutigt werden, sich aktiv in der Stadtgesellschaft zu engagieren. Sie sollen lernen, wie sie sich selbst organisieren und beispielsweise in Vereinen mitwirken können. Dabei helfen Vorbilder aus der eigenen Community. Es gibt spezielle Angebote für Frauen, bei denen Alltagsfragen wie Finanzen, Kinderbetreuung und rechtliche Themen auf einfache Weise erklärt werden.

Auf dem Bild sind viele  verschiedene Kinder und ein paar Erwachsene zu sehen. In der Mitte sitz ein Mann auf einem Stuhl erhält eine Saz (persisches Musikinstrument) ähnlich einer Laute in der Hand.

Am 26. September verwandelte sich die Gemeinschaftsunterkunft im Mähringerweg in einen lebendigen Treffpunkt: Rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner feierten gemeinsam mit Nachbarinnen, Nachbarn und weiteren Gästen bei internationalem Essen, Musik, Tanz und kreativem Spielangebot ein stimmungsvolles Herbstfest.

Engagierte aus verschiedenen Vereinen stellten sich und Ihre Arbeit vor und nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Auch Mitarbeitende der Stadt Ulm standen für Gespräche und Fragen bereit. Die aktive Beteiligung der Nachbarschaft trug ebenso wie das Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner zu einer herzlichen und offenen Atmosphäre bei.

Das Herbstfest wurde so zu einem Fest der Begegnung, des Austauschs und der Vernetzung. Es stärkte das Miteinander im Quartier und setzte ein deutliches Zeichen für Offenheit, Vielfalt und Zusammenhalt.

Veranstalter*in des Festes waren die Abteilung Soziales der Stadt Ulm / Projekt Geflüchtete, das Team Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige des Sachgebiets Chancengerechtigkeit und Vielfalt sowie der Verein Menschlichkeit e.V.

Das Bild zeigt einen Teil von einem Stuhlkreis mit verschiedenen Personen die darin auf Stühlen sitzen. Eine Person darauf ist gerade dabei etwas zu erzählen.

Im Rahmen der Ulmer Vielfaltswoche fand am 15. Juli im m25 eine Kleine Konferenz der Internationalen Vereine statt. Zwischen 18 und 20 Uhr kamen zwölf Vereine, zwei Organisationen sowie sachkundige Mitglieder des Internationalen Ausschusses zusammen, um sich auszutauschen, zu vernetzen und neue Impulse für ihre Arbeit zu gewinnen.

Ziel der Veranstaltung war es, einen Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Stärkung zu schaffen. Denn die Internationalen Vereine tragen mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihren vielfältigen Perspektiven maßgeblich zu einem solidarischen und lebendigen Miteinander in Ulm bei.

Die Konferenz begann mit einem Online-Impuls von Argyri Paraschaki-Schauer, Geschäftsführerin des Landesverbands der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg (LAKA). Sie betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen den Internationalen Vereinen und dem Internationalen Ausschuss, um gemeinsam auch politisch wirksam zu werden.

Anschließend berichtete Edina Rizvanovic von der neu gegründeten Organisation Women’s Bridges über ihre persönlichen Erfahrungen und die Beweggründe für die Gründung.

Den Abschluss der Vorträge bildete Isaac Gonzalez, Vorstand des Landesverbands der (post-)migrantischen Organisationen Stuttgart, der eindrucksvoll zur Kooperation und Vernetzung der Vereine aufrief.

Im darauffolgenden World Café wurden verschiedene Fragestellungen und Ideen diskutiert, welche in der Abschlussrunde zusammengefasst wurden:

Es braucht einen regelmäßigen Austausch der Vereine – und den gemeinsamen Wunsch, langfristig ein Haus der Vereine zu schaffen, das als Ort der Begegnung und Zusammenarbeit dienen kann.